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Achterbahn
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Eine Achterbahn ist ein Fahrgeschäft, bei dem ein oder mehrere auf Schienen fahrende Wagen oder ZĂźge eine derart beschaffene Strecke befahren, dass Passagiere gefahrlos auĂergewĂśhnliche g-Kräfte erleben kĂśnnen. Achterbahnen zählen zu den klassischen und grĂśĂten Attraktionen auf Volksfesten und in VergnĂźgungsparks.
Der deutsche Name Achterbahn entstand aus der Bezeichnung Figur-8-Bahn. In Ăsterreich werden Achterbahnen nach den Bahnen im Wiener Prater auch Hochschaubahn genannt. Der ebenfalls gebräuchliche Name Berg-und-Tal-Bahn leitet sich von den Bergen und Tälern des Streckenverlaufes ab. Die Herkunft des heutigen englischen Namens roller coaster ist umstritten. Er setzt sich aus den Begriffen roller â fĂźr rollend / Rollender und coaster â von to coast, das mit frei fahrend Ăźbersetzt werden kann, zusammen. Bereits LaMarcus Adna Thompson benutzt 1884 den Begriff im Patentantrag fĂźr seine Roller Coasting Structure.cite-ref-us310966-1-0[1] In vielen romanischen Sprachen nimmt die Bezeichnung Bezug auf die Russischen Berge, zum Beispiel montagnes russes im FranzĂśsischen oder montagne russe im Italienischen, während im Russischen von Amerikanischen Bergen (аПоŃиканŃкио гОŃки) gesprochen wird.
Contents
⢠Geschichte
⢠Russische Berge
⢠Loopingbahnen
⢠Scenic Railways
⢠Typen
⢠Wagen
⢠Antrieb
⢠Streckenfßhrung
⢠HÜhe
⢠Sonstige
⢠Bremsen
⢠Lift
⢠Zurßckrollen
⢠Zugsteuerung
⢠Fahrelemente
⢠Inversionen
⢠Rekordhalter
⢠Holzachterbahnen
⢠Ausdauerrekorde
⢠Hersteller
⢠Coaster Count
⢠Beispiele
⢠Gastronomie
⢠Siehe auch
⢠Filme
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
Russische Berge
Die ersten Vorläufer der Achterbahn entstanden im 17. Jahrhundert in Russland vor allem in der Gegend um das heutige Sankt Petersburg und in Moskau. Bei niedrigen Temperaturen im Winter wurden Rampen aus Holz mit Schnee und Eis bedeckt, sodass man auf einer mehrere Zentimeter starken Eisschicht diese kĂźnstlichen âBergeâ herunterrutschen konnte. Um die Eisschicht zu halten, wurde sie täglich mit gefrierendem Wasser Ăźbergossen. Als âSchlittenâ wurden zunächst EisblĂścke benutzt, auf denen ein Sitz aus Holz und Wolle fĂźr die Mitfahrer befestigt wurde.cite-ref-bennett-2-0[2] Die Bahnen waren vor allem unter der reicheren BevĂślkerung und beim Adel beliebt und wurden teilweise aufwendig gestaltet, dekoriert und mit Bäumen umpflanzt.cite-ref-cartmell-3-0[3]
Häufig ist zu lesen, Napoleons Soldaten hätten die unter dem Namen Montagnes Russes (ârussische Bergeâ) bekanntgewordene Erfindung während des Russlandfeldzugs kennengelernt und sie mit nach Westeuropa, insbesondere nach Frankreich gebracht. Allerdings gibt es Berichte, nach denen schon 1804 im Quartier des Ternes in Paris ein Russischer Berg in Betrieb war. Wegen häufiger Unfälle erlangte dieser aber schnell einen schlechten Ruf und wurde alsbald stillgelegt.cite-ref-cartmell-3-1[3]
Russische Truppen brachten sie 1813 erneut nach Paris, von wo aus sie sich auch im deutschsprachigen Raum eine gewisse Zeit verbreiteten. Man fuhr bald auch ohne Eis auf Schlitten, die in Schienen glitten, â... welche am Ende des Wegs oft eine aufrechte Schlinge bildeten, die man, durch die Zentrifugalkraft gehalten, mit nach unten hängendem Kopf durchfuhrâ.cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]
In der Literatur findet man auch verschiedene Angaben darĂźber, wo Schlitten auf Rädern zuerst entwickelt wurden. Einige Autoren sehen diese Entwicklung bereits in Russland, laut anderen wurden erst in Frankreich Wagen eingesetzt. Angeblich soll aber schon 1784 eine in der englischen Literatur als Switchback bezeichnete Bahn in der VergnĂźgungsanlage Katalnaya Gorka im Park Orienbaum in Sankt Petersburg mit Rädern ausgestattet gewesen sein.cite-ref-cartmell-3-2[3] Es wird angenommen, dass wegen der milderen Winter in Frankreich und um die Verwendung auch auf die warme Jahreszeit ausdehnen zu kĂśnnen, dort weniger Eisrutschbahnen gebaut wurden, sondern eher Holzabfahrten, auf denen Wagen von Holzschienen gefĂźhrt herabfahren konnten. Gesichert ist, dass 1817 in Paris zwei grĂśĂere Anlagen in Betrieb waren, Les Montagnes Russes im Belleville und Promenades AĂŠriennes im Jardin Beaujon. Zweitere war 30 Meter hoch, hatte bereits eine wellenfĂśrmige Abfahrt und wurde 1826 mit einem einfachen Kettenaufzug nachgerĂźstet.cite-ref-bennett-2-1[2] Auch die spanische Bezeichnung fĂźr Achterbahn MontaĂąa rusa trägt heute noch die ursprĂźngliche Herkunft im Namen.cite-ref-6[6]
Loopingbahnen
1846 wurde im Frascati-Garten in Paris die erste Bahn mit Inversion vorgestellt.cite-ref-cartmell-3-3[3] Zwischen zwei gleichfÜrmigen geraden Abfahrten befand sich bei diesen Centrifugal Railway oder Loop-the-Loop genannten Bahnen ein kreisrunder Vertikallooping. Da bei den runden Loopings mit relativ geringen Radien sehr hohe Kräfte auf die Fahrgäste einwirkten und es dadurch zu Verletzungen kam, blieben die so gestalteten Bahnen nicht lange in Betrieb.
Lina Beecher baute 1895 mit Flip Flap Railway im Sea Lion Park in Brooklyn eine erste Achterbahn mit elliptischem Looping. Hier wurden die auftretenden g-Kräfte, vor allem bei der Einfahrt in den Looping, reduziert. Aber auch bei dieser Bahn kam es durch den zu kleinen Looping häufig zu Verletzungen; vor allem Schädigungen der Halswirbelsäule traten auf. Die Bahn wurde schon vor 1903 wieder abgebaut.cite-ref-cartmell-3-4[3] Auch nachfolgende Versuche, Loopingbahnen zu konstruieren, waren nur mäĂig erfolgreich. Einerseits hatten die Bahnen eine geringe Kapazität, in der Regel konnten nur jeweils zwei Personen pro Wagen fahren; andererseits erschien die Fahrt vielen Menschen zu extrem, sodass mehr Schaulustige als Mitfahrer angezogen wurden. Somit waren sie nur wenig profitabel. Zwar gab es noch weitere Versuche, Bahnen mit Ăberschlägen zu realisieren; dauerhaft erfolgreich war das aber erst Mitte der 1970er Jahre durch die Corkscrew-Bahnen von Arrow Development und Werner Stengels EinfĂźhrung des Klothoidenloopings, der dann sehr erfolgreich von Schwarzkopf umgesetzt wurde.
Switchback Railways
Josiah White und Erskine Hazard bauten 1827 in Pennsylvania die Mauch Chunk Switchback Railway, eine der ersten Eisenbahnstrecken der Vereinigten Staaten, um Kohle aus den etwa 14 Kilometer entfernten Bergwerken am Summit Hill in den Ort Mauch Chunk (heute Jim Thorpe) zu bringen. Die Strecke nutzte dabei das kontinuierliche Gefälle und kam so ohne Antrieb aus. FĂźr den RĂźckweg wurden die Wagen von Maultieren gezogen. Die Bergabfahrt dauerte etwa 30 Minuten, fĂźr den Bergauftransport wurden drei bis vier Stunden benĂśtigt. Schon kurz nach der ErĂśffnung interessierten sich Besucher fĂźr die Neuheit und so wurden ab 1829 in begrenztem Umfang Mitfahrten fĂźr Passagiere angeboten.cite-ref-7[7] Der zunehmende Bedarf an Kohle durch den aufkommenden Eisenbahnverkehr in den 1840er Jahren machte einen Ausbau der vormals eingleisigen Strecke notwendig. So wurde die Strecke 1846 um einen zweiten Abschnitt erweitert, der sie zu einer geschlossenen Acht werden lieĂ. FĂźr die beiden steileren Bergaufpassagen wurden zwei 89 kW Dampfmaschinen angeschafft, die die Wagen mit Seilzug nach oben befĂśrderten. Da die Abfahrt aufregend war und eine gute Aussicht Ăźber die schĂśne Landschaft gab, nahm der Personentransport immer mehr zu. Nachdem 1872 die Kohlebergwerke direkt an das Eisenbahnsystem angeschlossen wurden, war die Mauch Chunk Railroad fĂźr den Kohletransport ĂźberflĂźssig geworden. Nun wurde aus ihr mit zeitweise bis zu 35.000 Besuchern eines der beliebtesten Ausflugsziele der USA.cite-ref-bennett-2-2[2] Als Touristenattraktion war die Strecke noch bis 1932 in Betrieb.cite-ref-8[8]
Das einfache HĂźgelab-Konstruktionsprinzip der Mauch Chunk Railway war Inspiration fĂźr LaMarcus Adna Thompson, ab 1881 anhand dieser Konstruktion das zu planen, was heute als erste amerikanische Achterbahn gilt. Die sogenannte Gravity Pleasure Switch Back Railway auf Coney Island wurde 1884 erĂśffnet. Die Bahn bestand aus zwei parallel verlaufenden 180 Meter langen geraden Strecken mit hĂźgeligen Abfahrten, die jeweils von einer 15 Meter hoch aufgeständerten Plattform starteten. Die Wagen wurden zur Abfahrt manuell angeschoben und erreichten eine HĂśchstgeschwindigkeit von 11 km/h. Zu einem groĂen Teil fuhren die Wagen die zur gegenĂźberliegenden Plattform fĂźhrende Steigung durch ihren Schwung wieder hinauf, den restlichen Weg wurden sie mit Muskelkraft geschoben. Ăber ein Transfergleis wurden sie dann auf die andere Strecke fĂźr die nächste Abfahrt gebracht (Switchback). Die Wagen waren mit einfachen Bänken mit seitlichen Haltegriffen und ohne RĂźckenlehnen versehen, so konnten die Mitfahrer mit Blick in beiden Richtungen sitzen und ein Umdrehen der Wagen war ĂźberflĂźssig. Thompson erhielt 1885 fĂźr seine Switchback Railway ein Patent.cite-ref-us310966-1-1[1]
Scenic Railways
Schon kurze Zeit später wurde 1885 ebenfalls in Coney Island die erste Bahn mit geschlossener ovaler Strecke und einem Aufzug von Phillip Hinkle gebaut.cite-ref-9[9] Es folgten eine Reihe weiterer Bahnen, vor allem von Thompson, der sich Patente auf die Gestaltung der Bahnen mit Tunneln und Pavillons gesichert hatte. Teilweise waren diese aufwendig thematisiert, vor allem als kĂźnstliche Gebirgsmassive, und wurden deshalb Scenic Railways (engl. sinngemäà âmalerische / landschaftlich schĂśne Bahnâ) im Deutschen Gebirgsszeneriebahn genannt. Die erste Achterbahn in Form der Ziffer 8 wurde 1898 auf Coney Island erĂśffnet.
Um ein Entgleisen der Wagen zu verhindern, wurden seitliche FĂźhrungen, Räder und Laufflächen angebracht. So entstanden die Side-Friction-Bahnen, fĂźr die Thompson 1913 ebenfalls ein Patent erhielt.cite-ref-10[10] Die Bahnen waren sehr erfolgreich und wurden in grĂśĂerer Anzahl in den USA gebaut und auch in verschiedene europäische Länder exportiert. Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs die Zahl der Achterbahnen, vor allem in den USA, rasant, bis die Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre das Ende dieser Entwicklung setzte. Die letzte noch existierende Side Friction Scenic Railway von Thompson ist die 1914 gebaute Rutschebanen im Tivoli in Kopenhagen.
Die erste Achterbahn Deutschlands, die aus Holz gefertigte Riesen-Auto-Luft-Bahn, wurde 1908 vom MĂźnchner GroĂschausteller Carl Gabriel gemeinsam mit dem Deutsch-Amerikaner Bartling im VergnĂźgungspark der Ausstellung MĂźnchen vorgestellt.cite-ref-11[11]cite-ref-12[12] Die Bahn hatte einen elektrischen Aufzug fĂźr die vier Personen fassenden Wagen und war als Figur-8 Bahn, auch Schleifenbahn genannt, gestaltet.cite-ref-schaukelburschen-13-0[13] Ein Jahr später wurde auf dem Oktoberfest von Carl Gabriel die Automobil Berg- und Talbahn präsentiert. Sie war nicht transportabel ausgelegt und wurde nach dem Fest wieder abgerissen.cite-ref-schaukelburschen-13-1[13]
Um aufregendere Bahnen realisieren zu kÜnnen, entwickelte John A. Miller zum Ende der 1910er Jahre Bahnen mit Underfriction wheels, Rädern, die von unten an entsprechend geformte Schienen greifen. Miller war zunächst ein Mitarbeiter von Thompson, baute aber später mit verschiedenen anderen Partnern Achterbahnen und andere Fahrgeschäfte. Die Erfindung der Underfriction wheels, fßr die Miller 1919 ein Patent erhielt,cite-ref-14[14] war wegweisend fßr die Entwicklung von Hochgeschwindigkeitsachterbahnen. Da ein Entgleisen der Fahrzeuge unmÜglich wurde, konnten steilere Abfahrten, Hßgel mit mehr Airtime und stärker geneigte Kurven realisiert werden als bei Bahnen mit nur seitlicher Fßhrung. Bis heute basieren die Fahrwerke der meisten Achterbahnen auf den Grundlagen von Millers Erfindung.
Stahlachterbahnen
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Hauptartikel
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Stahlachterbahn
Ăblicherweise werden die 1959 erĂśffneten Matterhorn Bobsleds im Disneyland in Anaheim als erste Stahlachterbahn mit Schienen aus Stahlrohren angesehen. Es gab aber auch schon deutlich frĂźher Achterbahnen mit Metallschienen. Aus der ersten Hochzeit der Achterbahnen liegen nur wenige schriftliche Dokumentationen vor, auch Fachliteratur stĂźtzt sich häufig auf die einzig erhaltenen Postkartenbilder.cite-ref-cartmell-3-5[3] Deshalb ist nicht ganz klar, ob bei den frĂźhen Stahlachterbahnen neben Profilen auch teilweise schon Rohre fĂźr die Schienenkonstruktion benutzt wurden.
Eine besondere Kuriosität stellten die zuerst 1893 von John W. Cawdrey erdachten Steeplechase Bahnen dar. Hier fuhren statt Wagen Holzpferde auf mehreren Spuren aus Metallschienen nebeneinander und lieferten sich so ein âPferderennenâ. Die grĂśĂte Anlage mit acht Spuren wurde von 1898 bis 1907 im Steeplechase Park auf Coney Island betreiben.cite-ref-15[15] Die Fahrzeuge boten fĂźr zwei Personen hintereinander Platz.cite-ref-bennett-2-3[2]
1902 präsentierten Albert F. und Alvin T. Smith mit Bisbyâ s Spiral Airship nicht nur eine frĂźhe Stahlachterbahn, sondern auch unter den Schienen hängende Wagen, lange bevor es ab 1975 die ersten Suspended Coaster gab.cite-ref-francis-16-0[16]
Die vermutlich älteste noch in Betrieb befindliche Stahlachterbahn ist die Rodelbaan im niederländischen Vergnßgungspark De Waarbeek. Die nur maximal vier Meter hohe Bahn besteht aus einem Oval mit Schienen aus Stahlprofilen und einer seitlichen Fßhrung. Sie wurde 1930 von den Betreibern des Parks selbst gebaut.cite-ref-17[17]
Ebenfalls noch vor den Matterhorn Bobsleds wurde schon 1956 in Paris eine als R2000 bekannte, transportable Stahlachterbahn mit dreieckig angeordneten Stahlrohrschienen betrieben.cite-ref-coker-18-0[18] Der italienische Hersteller Pinfari baute spätestens ab 1960 unter dem Modellnamen Zyklon sehr erfolgreich Achterbahnen mit Stahlschienen aus Rohren. Allein aus dieser Modellreihe konnten weit mehr als 100 Bahnen verkauft werden.cite-ref-19[19]
Heute ist ein Trend zu immer schnelleren, spektakuläreren und schwindelerregenderen Achterbahnen feststellbar â dadurch sind Spitznamen wie Organisiertes Erbrechen oder KotzmĂźhlen erklärbar. Dem gegenĂźber steht ein Trend zu immer ausgefalleneren Konstruktionen, die auch auf kleinem Raum und ohne Rekorde ein besonderes Erlebnis bieten.
Typen
Inzwischen gibt es unzählige verschiedene Achterbahntypen, die nach verschiedenen Kriterien unterschieden werden. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Holzachterbahnen (Wooden Coaster) und Stahlachterbahnen (Steel Coaster), wobei hier das Material der Schienenkonstruktion, nicht das der StĂźtzen maĂgeblich ist. Es gibt Achterbahnen mit Holzschienen und MetallstĂźtzen und umgekehrt. Bei solchen Konstruktionen spricht man von Hybrid-Achterbahnen (Hybrid Coaster).
Ein weiteres grundsätzliches Unterscheidungsmerkmal ist die Aufteilung in transportable und stationäre Bahnen.
Wagen
Neben der klassischen Achterbahn im Sitzen (Sit-Down Coaster) unterscheidet man bei Stahlbahnen nach der Wagenform. So gibt es Typen, in denen man unter der Schiene fährt (Inverted Coaster und Suspended Coaster), im Wagen steht (Stand-Up Coaster), liegt (Flying Coaster) oder bei denen der Zugboden fehlt (Floorless Coaster). Weiterhin gibt es Achterbahnen mit Wagen, die sich horizontal drehen kĂśnnen (Spinning Coaster), und solche, bei denen die Sitze der Wagen selbst Ăberschläge ausfĂźhren kĂśnnen (z. B. 4th Dimension Coaster und Ball Coaster).
Antrieb
Klassisch werden die Wagen oder ZĂźge nach Transport auf einen HĂźgel (Lifthill) durch die Gravitation angetrieben. Daneben gibt es durch Elektromotoren im Zug angetriebene Achterbahnen (Powered Coaster) und per Elektromagnet beschleunigte Achterbahnen (Launched Coaster) mit Katapultstart.
StreckenfĂźhrung
Neben den Bahnen mit geschlossener Streckenfßhrung gibt es sogenannte Shuttle Coaster, bei denen die Strecke offen ist und die Wagen sie zweimal durchfahren, vorwärts und rßckwärts.
Weiterhin gibt es Achterbahnen mit mehreren Fahrspuren. Je nach Art des Aufbaus spricht man von einem Racing Coaster, wenn die Spuren parallel verlaufen, oder von einem Duelling Coaster, wenn die Strecken ähnlich und gleich lang sind, aber weitgehend nicht parallel verlaufen. Bei beiden liefern sich die Fahrzeuge ein âRennenâ beziehungsweise ein âDuellâ. Bei sogenannten MĂśbius-Achterbahnen beschreibt die Strecke eine Unendlichkeit in der Art des MĂśbiusbandes. Es starten dazu zwei ZĂźge in zwei verschiedenen Stationen und am Ende der Fahrt befinden sich beide ZĂźge jeweils in der Station, in der der andere gestartet ist. MĂśbius-Achterbahnen kĂśnnen als Racing- oder Duelling Anlage aufgebaut sein. Zudem gibt es Mehrfachanlagen, bei denen die Fahrzeuge auf den Strecken nicht in besonderer Weise interagieren und auch die Abfahrten nicht synchronisiert sind.
Achterbahnen in Gebäuden
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Hauptartikel
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Indoorachterbahn
Einige Achterbahnen werden innerhalb von Gebäuden errichtet. Zum einen handelt es sich dabei um Bahnen, die zu einem in einem Gebäude befindlichen, grĂśĂeren Komplex gehĂśren, etwa einem IndoorvergnĂźgungspark (Beispiel Adventuredome, Las Vegas; Galaxyland, Edmonton) oder einem Einkaufszentrum (Beispiel Mall of America). Die so vor der Witterung geschĂźtzten Bahnen werden Ăźblicherweise ganzjährig betrieben.
Zum anderen werden Bahnen als Dunkelachterbahn betrieben. Bei solchen Achterbahnen liegt ein GroĂteil der Strecke in einem meist unbeleuchteten, vom Tageslicht abgeschirmten Gebäude. Oft kommen bei solchen Bahnen Musik und Lichteffekte sowie Figuren und Gegenstände als Thematisierungselemente zum Einsatz. Besonders beliebt war dabei das Thema Weltraum. Beispiele sind Space Mountain in diversen Disneyparks oder das ehemalige Space Center, heute Crazy Bats, im Phantasialand.
Es gibt auch transportable Achterbahnen in Gebäuden, bei denen das Gebäude zusammen mit der Achterbahn abgebaut und am neuen Aufstellungsort wiederaufgebaut werden. Eine solche Achterbahn ist der HĂśllenblitz â Der Coaster.
HĂśhe
Ferner werden groĂe Achterbahnen oft durch ihre HĂśhe in Stadien eingeteilt. Hier sind insbesondere Mega Coaster (Ăźber 150 ft â 46 m), Hyper Coaster (Ăźber 200 ft â 61 m), Gigacoaster (Ăźber 300 ft â 91 m), Stratacoaster (Ăźber 400 ft â 122 m) und Exacoastercite-ref-20[20] (Ăźber 600 ft â 183 m) zu nennen. Diese Namen verwischen allerdings teilweise mit den Typenbezeichnungen der Hersteller.
Sonstige
Des Weiteren stellen Wasserachterbahnen eine Kombination aus Achterbahn und Wildwasserbahn beziehungsweise Shoot the Chutes dar.
Puristen erkennen Powered und Water-Coaster oft nicht als ârichtigeâ Achterbahnen an, da ihnen klassische Merkmale einer Achterbahn fehlen. Als klassische Merkmale zählen sie zum Beispiel mindestens eine Bergauffahrt aus eigener Kraft (beim Powered Coaster nicht gegeben) und das ständige Fahren auf Schienen (beim Water-Coaster teilweise nicht gegeben).
Auch die zu den Sommerrodelbahnen gehĂśrenden Alpine-Coaster werden häufig als mit Achterbahnen verwandt betrachtet. Sie fahren zwar auf einer geschlossenen Schienenstrecke, ihnen fehlt im Streckenverlauf aber der Wechsel aus Gefälle- und Steigungsabschnitten, weil der Streckenverlauf kontinuierlich nur bergab geht. Von den klassischen Achterbahnen unterscheiden sich Alpine-Coaster auĂerdem in der MĂśglichkeit, die Geschwindigkeit des Wagens selbst durch Bremsen zu kontrollieren. Vor allem werden diese Anlagen aber nach DIN 33960 als Sportanlagen klassifiziert, während Achterbahnen unter DIN 13814 als Fliegende Bauten und Anlagen fĂźr Veranstaltungsplätze und VergnĂźgungsparks fallen. Der weltweit längste Alpine-Coaster ist der 3.525 Meter lange und 450 Meter hohe Alpine Coaster im Ăśsterreichischen Imst.
NatĂźrlich gibt es auch Kombinationen aus den verschiedenen Typen, zum Beispiel Inverted Launched Shuttle Coaster wie Wicked Twister in Cedar Point, Ohio.
Technik und Sicherheit
Um die Sicherheit der Mitfahrer und AuĂenstehenden zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten, werden bei Achterbahnen verschiedene zum Teil redundante Sicherheitsmechanismen und -systeme eingesetzt. Zwar soll die Fahrt auf Achterbahnen das GefĂźhl der Gefahr vermitteln, tatsächlich gehĂśren sie aber, statistisch gesehen, zu den sichersten Gefährten der Welt. Die Anfahrt zum VergnĂźgungspark oder Festplatz ist deutlich risikoreicher als die Fahrt auf der Achterbahn. Mit der eingesetzten Technik sollen vor allem das Heraus- bzw. Herunterfallen der Fahrgäste und die Kollision der Fahrzeuge vermieden werden.
Durch Absperrungen und Zäune wird ein Zugang zur Strecke fĂźr Unbefugte versperrt. Verletzungen der Mitfahrer durch herab- oder herausfallende Gegenstände beziehungsweise ein Bewerfen der Fahrgäste wird meist durch Netze, Gitter, Wände oder Ăberdachungen in Streckennähe verhindert.
Räder und Schienen
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Hauptartikel
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Achterbahnfahrwerk
Bei den ersten Bahnen (z. B. Switchbackrailways) gab es nur gerade Strecken ohne Kurven mit einfachen Stahlschienen, wie sie beispielsweise bei Feldbahnen zum Einsatz kommen. Weiterentwicklungen hatten dann seitliche Räder (Sidefriction Wheels), die an neben den Schienen angebrachten Leisten liefen und in den Kurven ein Herunterspringen des Zuges von den Schienen verhinderten. Um das Entgleisen bei steilen Bergabpassagen und Hßgeln zu vermeiden, wurden zunächst seitlich verlängerte Achsen in den Wagen verwendet, die unter Bohlen neben den Schienen liefen. John A. Miller entwickelte 1912 ein drittes Räderpaar, das unter die spezielle Schiene greift, Up-Stop oder Underfriction Wheels genannt. Die erste europäische Bahn, die diese Technik einsetzte, ist die 1923 erÜffnete Big Dipper in Pleasure Beach Blackpool.
Moderne Achterbahnfahrwerke haben fast alle zusätzlich zu den Laufrädern je zwei Räderpaare, die seitlich und gegenläufig an den Schienen laufen. Weniger verbreitet sind zusätzliche schräg unterhalb der Laufräder angebrachte Radpaare. Erst diese Radanordnung machte ab 1975 bei Stahlachterbahnen das sichere Durchfahren von Ăberschlagselementen mĂśglich.
Bei Holzachterbahnen sind die Schienen aus Holzleisten zusammengeleimt, mit Metallauflagen an den Laufflächen der Räder. Die Schienen von Stahlachterbahnen bestehen aus gebogenen Stahlrohren oder H-Profilen.
RĂźckhaltesysteme
Während auf frĂźhen Achterbahnen keine starken g-Kräfte auftraten, die die Gefahr mit sich gebracht hätten, die Mitfahrer aus den Sitzen zu schleudern, und somit auch RĂźckhaltesysteme ĂźberflĂźssig waren, änderte sich dies mit Aufkommen von Bahnen mit Up-Stop Wheels. Neben der Funktion, die Fahrgäste vor einem Herausfallen durch Aufstehen zu sichern, hielten die nun eingesetzten Gurte oder SchoĂbĂźgel sie auch bei Airtime sicher auf ihren Sitzen.
Bei Stahlachterbahnen mit Ăberschlägen werden meist SchulterbĂźgel eingesetzt, die neben der Fixierung auf den Sitzen auch Verletzungen durch Verdrehen des OberkĂśrpers verhindern sollen. Obwohl der SchlieĂmechanismus der BĂźgel mit Rasten oder Hydraulikzylindern doppelt ausgefĂźhrt ist, um ein Versagen zu verhindern, kommen vor allem bei Inverted Coastern oft noch zusätzliche Gurte zwischen Sitz und SchulterbĂźgel zum Einsatz. Diese Gurte sollen vor allem die subjektive Sicherheitswahrnehmung der Gäste erhĂśhen.
Aufwändigere Rßckhaltesysteme gibt es bei den Flying Coastern, bei denen die Fahrgäste die Fahrt unter dem Zug mit dem Gesicht nach unten liegend erleben. Durch die Fahrposition mßssen hier neben dem OberkÜrper auch die Beine des Fahrgastes gehalten werden.
In den letzten Jahren gab es neue Entwicklungen zum Thema Personensicherung auf Achterbahnen. Beispielsweise kommen die X-Car-Achterbahnwagen von Maurer AG und neue Wagen von Zierer, trotz durchfahrener komplizierter Inversionen, durch speziell geformte Sitze und BĂźgel ohne die bei vielen Achterbahnfans unbeliebten SchulterbĂźgel aus.
Bremsen
Moderne Achterbahnfahrzeuge, ausgenommen die von Powered Coastern, besitzen weder einen eigenen Antrieb noch eigene Bremsen. Beschleunigt und gebremst wird jeweils von auĂen. Dabei sind die Bremsen so ausgelegt, dass sie im ausgeschalteten Zustand geschlossen sind und den Zug anhalten. Somit ist auch bei Ausfall der Energiezufuhr stets der Halt der Fahrzeuge ohne Gefahr einer Kollision gewährleistet. FĂźr die Bremsen kommen hauptsächlich Klotzbremsen zum Einsatz, bei denen eine unter oder seitlich des Wagens angebrachte Metallschiene zwischen den BremsklĂśtzen gefĂźhrt wird und so als Angriffsfläche dient. Zunehmend werden auch wegen ihrer Ausfallsicherheit praktisch wartungsfreie Wirbelstrombremsen verbaut, die zusätzlich noch den Vorteil einer sanfter einsetzenden Bremsung bieten.
Auch heute gibt es noch auf Scenic Railways Zßge mit eigenen Bremsen. Hier fährt jeweils ein Bremser mit im Zug, der neben der Regelung der Geschwindigkeit auch fßr die Fahrt ohne Auffahren auf andere Zßge verantwortlich ist.
Lift
Neben verschiedenen Antriebsformen von Abschussachterbahnen gibt es auch bei den Liftarten unterschiedliche Konzepte. So sind Kettenlifte, Kabellifte, Reibradlifte, Trommellifte und Vertikallifte vorzufinden.
Gegen ein ZurĂźckrollen auf dem Lifthill wird der sogenannte Safety Dog oder die Wirbelstrom-RĂźckrollsperre (hauptsächlich auf Gerstlauer Infinity Coastern eingesetzt eingesetzt), der in kurzen Abständen in einer Sägezahnleiste einrastet und dabei das fĂźr viele Lifte charakteristische Klackern verursacht. Viele neuere Anlagen besitzen spezielle Mechanismen, die das Klackern verhindern, indem sie die Raste nur bei einem tatsächlichen ZurĂźckrollen des Zuges auslĂśsen. Der Hersteller Vekoma verwendet hingegen keinen Safety Dog. Stattdessen gibt es Bremsbleche, die den ganzen Lift hinauflaufen. Die Bremsbleche laufen dann an den ZĂźgen durch einen Spalt, in dem es auch einen Keil gibt, der mit einer Feder in diesen Spalt hineingedrĂźckt wird. Wenn der Zug, zum Beispiel durch das ReiĂen der Antriebskette, zurĂźckrollen sollte, dann wird der Keil im Zug eingeklemmt und so stark gegen das Bremsblech gedrĂźckt, dass ein ZurĂźckrollen verhindert wird. Der deutlich hĂśrbare Unterschied zu den Safety Dogs besteht darin, dass bei der Einfahrt auf den Lift ein âKlackâ-Geräusch zu hĂśren ist, das in ein metallisches Schleifen Ăźbergeht, das die ganze Zeit auf dem Lift zu hĂśren ist.cite-ref-21[21] Bei den Achterbahnen des Typs Suspended Looping Coaster sind es â wie bei der Achterbahn âLimitâ im Heide-Park â drei Keile, die den Zug gegen ein ZurĂźckrollen auf dem Lift sichern.
Neben dem Hochziehen der ZĂźge auf den hĂśchsten Punkt der Achterbahn haben die Lifthills aller Achterbahnen, bei denen es mehr als einen Zug gibt, noch eine weitere Aufgabe, die zur Sicherheit beiträgt: Wenn ein Zug den Lifthill hinaufgezogen wird und der vorausfahrende Zug die erste Blockbremse nach dem Lifthill noch nicht vollständig verlassen hat, dann schaltet die SPS den Antrieb des Lifthills aus, noch bevor der gezogene Zug den hĂśchsten Punkt des Lifthills erreichen kann. Dies ist eine vom TĂV vorgeschriebene Sicherheitsfunktion, die gefährliche Auffahrunfälle verhindern soll, da ein Block so immer vollständig geräumt ist, bevor er vom nächsten Zug durchfahren wird.
ZurĂźckrollen
Als ZurĂźckrollen (engl. rollback) bezeichnet man bei Achterbahnen den Vorgang, dass eine Steigung nicht geschafft wird und der Zug die Steigung wieder zurĂźckrollt.
Dies geschieht durch die zu niedrige Geschwindigkeit entweder bei zu geringer Beschleunigung durch das Abschusssystem von Launched Coastern oder durch zu hohe Rollreibung der Räder der Achterbahnwagen, ausgelĂśst durch VerschleiĂ oder zu hohe Viskosität der Schmiermittel bei geringer AuĂentemperatur.
Vor allem bei Abschussachterbahnen mit senkrecht zum Top Hat ansteigender Strecke wie z. B. Kingda Ka kommt es gelegentlich zum ZurĂźckrollen. Allerdings fahren bei diesen Bahnen auf der Startgerade Bremsschwerter fĂźr die Wirbelstrombremsen aus, nachdem die Wagen den jeweiligen Abschnitt passiert haben. Im Falle des ZurĂźckrollens wird der Zug so sicher gebremst.
Shuttle Coaster sind so konstruiert, dass sie absichtlich zurßckrollen, bei manchen kleinen Achterbahnen lässt man als besonderen Effekt die Achterbahn am Ende der Fahrt rßckwärts in den Bahnhof zurßckrollen.cite-ref-22[22]cite-ref-23[23]
Zugsteuerung
Heute sind die speicherprogrammierbaren Zugsteuerungen â wie sie ähnlich auch in der Fertigungstechnik eingesetzt werden â die wichtigste Sicherheitstechnik, um das Auffahren der Achterbahnwagen zu vermeiden.
Ăhnlich wie im Eisenbahnverkehr wird die Fahrstrecke in mehrere BlĂścke aufgeteilt, die erst befahren werden kĂśnnen, wenn das vorausfahrende Fahrzeug den folgenden Blockabschnitt verlassen hat. Die Abschnitte sind dabei durch Elemente, die einen definierten Halt des Fahrzeugs ermĂśglichen â Bremsen oder Transportelemente â voneinander getrennt.
Das Ein- und Ausfahren der Wagen wird durch Sensoren erfasst und der zentralen Computersteuerung Ăźbermittelt. Sobald der Abschnitt frei ist, wird die Bremse geĂśffnet beziehungsweise das Transportsystem wird in Betrieb gesetzt.
In der Station wird die Freigabe der Strecke durch Lichtsignale angezeigt. Am Bedienpult wird dann, nach Kontrolle der sicheren Platzierung der Fahrgäste, die Abfahrt manuell ausgelĂśst. Bei vielen modernen Anlagen ist die Abfahrt der ZĂźge erst mĂśglich, nachdem alle RĂźckhaltesysteme Ăźber Sensoren der Steuerung den Zustand âGeschlossenâ mitgeteilt haben, die Zugangstore geschlossen sind und die Kontrolleure durch Tastendruck auf beiden Seiten der Station âStation freiâ signalisieren.
Fahrelemente
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Hauptartikel
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Achterbahnelemente
Auch Fahrelemente gibt es heutzutage unzählig viele. Das klassische Element einer Achterbahn ist die Bergabfahrt â die erste, meist auch hĂśchste Abfahrt wird First Drop genannt â und die Fahrt Ăźber HĂźgel. Je nach Form und Ausprägung werden auch hier meist englische Bezeichnungen verwendet. So wird bei hohen parabelfĂśrmigen HĂźgeln oft von Camelbacks (KamelrĂźcken), bei kleinen flachen von Bunnyhops (KaninchensprĂźnge) gesprochen.
Schon frßh wurden mit den Figure-Eight- und Twister-Achterbahnen auch Anlagen mit Kurven realisiert. Waren diese zunächst flach, wurden sie zunehmend geneigt gebaut, um seitlich auf die Mitfahrer wirkende Kräfte zu reduzieren. Eine Ausnahme bilden dabei die Wilde-Maus-Achterbahnen, bei denen die ungeneigten engen Mauskurven das Hauptmerkmal darstellen.
Die Technik zur Berechnung und zum Biegen der Schienen wurde im Laufe der Jahre immer weiter verbessert, die Belastungen fßr die Fahrgäste auf diesem Wege weiter reduziert. Vor allem die Einfßhrung der sogenannten Herzlinie und der Raumkurve durch Werner Stengel hat dazu beigetragen. Dabei werden die Schienen so gestaltet, dass die Drehachse nicht, wie frßher ßblich, auf der Schienachse liegt, sondern sich in HÜhe der KÜrpermitte, also etwa dem Herzen, der Fahrgäste befindet. Damit werden die seitlichen Wege, die der OberkÜrper des Passagiers zurßcklegen muss, und die auftretenden Kräfte reduziert.
Durch die fortgeschrittenen Berechnungsmodelle und Fertigungstechniken wurden neben einfachen Steilkurven und Helices auch aufwendigere StreckenfĂźhrungen wie UmschwĂźnge, Ăźberneigte Kurven (Overbanked Turn), HĂźgel mit Richtungswechsel und Air-Time (EGF-Flip) oder senkrechtstehende Kurven (Immelmann Turn) mĂśglich.
Inversionen
Bereits ab Ende des 19. Jahrhunderts versuchte man einen Looping in die Holzbahnen einzubauen. Die Gäste trugen zum Teil aber Verletzungen wie Schleudertraumata durch die auftretenden hohen Kräfte davon.
Die erste moderne Achterbahn mit Ăberschlagselementen war die 1975 von Ron Toomer entworfene Corkscrew in Knottâs Berry Farm, USA. Bei der 1989cite-ref-24[24] an den Silverwood Theme Park verkauften Bahn von Arrow Dynamics gab es zwei der namengebenden Schrauben.
Erst der deutsche Konstrukteur Werner Stengel fand eine LĂśsung fĂźr die viel zu hohen g-Kräfte und Drehmomente in kreisrunden Loopings. Er berechnete einen Looping in der Form einer Klothoide, bei der der Radius bei Ein- und Ausfahrt in den Looping deutlich grĂśĂer als im oberen Looping-Teil ist. So konnte er die Kräfte optimieren und 1976 zusammen mit dem Hersteller Anton Schwarzkopf aus MĂźnsterhausen den ersten Looping bei der Bahn Revolution (Six Flags Magic Mountain, USA) realisieren.
Neben dem klassischen Looping und der Schraube (Corkscrew) gibt es auch Variationen wie den Dive Loop, die Zero-g-Roll oder den Boomerang beziehungsweise Cobra Roll, um nur einige wenige zu nennen. Viele der Namen sind von vergleichbaren Figuren des Kunstfluges Ăźbernommen worden.
Rekordhalter
Um die Besucher zu locken, setzen viele Betreiber von Achterbahnen auf mĂśglichst ausgefallene Eigenschaften, mit denen man ein gutes Marketing betreiben kann und den Besuchern das GefĂźhl gibt, etwas Besonderes und Einzigartiges erlebt zu haben. Neben aufwendigen Thematisierungen sind vor allem Rekorde ein beliebtes Mittel, dies zu erreichen. Im Wettlauf um die hĂśchste Achterbahn haben sich vor allem US-amerikanische Parks und Parkketten lange Zeit gegenseitig Ăźberboten, um den Weltrekordhalter im eigenen Park zu haben. Auch ohne offiziellen Guinness-Weltrekord werben viele Betreiber mit inoffiziellen oder lokalen Rekorden wie âhĂśchste Achterbahn in Deutschlandâ oder Ăhnlichem.
Problematisch ist oft die genaue Definition und Abgrenzung eines Rekordes. So war Colossos bis 2006 die hĂśchste reine Holzachterbahn, da Son of Beast einen Looping aus Stahl hatte, weshalb sie nicht immer als Holzachterbahn anerkannt wurde. Auch wird im Falle von Colossos immer noch mit der steilsten Abfahrt auf einer Holzachterbahn geworben, obwohl seit 2003 mit Balder eine steilere existiert. Der Knackpunkt ist, dass im Guinness-Buch der Rekorde weiterhin Colossos als Bahn mit der steilsten Abfahrt gelistet wurde.
Teilweise werden auch Angaben wie die HĂśhe geschĂśnt, um die Bahnen besser dastehen zu lassen.
Stahlachterbahnen
⢠Schnellste Beschleunigung: Maxx Force 125,5 km/h in 1,8s â Six Flags Great America, Illinois, USA (2019)
⢠HĂśchste in Deutschland: Der Schwur des Kärnan 73 m â Hansa-Park, Sierksdorf (2015) und Silver Star 73 m â Europa-Park, Rust (2002)
⢠HÜchste transportable Achterbahn: Dreier Looping, 34 m [1] , [2]
⢠Längste in Deutschland: Silver Star 1620 m, Europa-Park, Rust (2002)
⢠Längste Indoorachterbahn: Guardians of the Galaxy: Cosmic Rewind 1.700 m, Epcot, USA (2022)cite-ref-25[25]
⢠Schnellste: Formula Rossa 240 km/h â Ferrari World, Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate (2010)
⢠Schnellste in Deutschland: Schwur des Kärnan 127 km/h â Hansa-Park, Sierksdorf (2015) und Silver Star 127 km/h â Europa-Park, Rust (2002)
⢠HĂśchste Abfahrt in Deutschland: Der Schwur des Kärnan 67 m â Hansa-Park, Sierksdorf (2015) und Silver Star 67 m â Europa-Park, Rust (2002)
⢠Steilste Abfahrt: TMNT Shellraiser 121,5 Grad â Nickelodeon Universe Theme Park, New Jersey, USA (2019)
⢠Steilste Abfahrt in Europa: Timber Drop 113 Grad â Fraispertuis-City, Jeanmenil, Frankreich (2011)
⢠Steilste Abfahrt in Deutschland: Flucht von Novgorod 97 Grad â Hansa-Park, Sierksdorf (2009) und Huracan 97 Grad Belantis, Zwenkau (2010)
⢠Meiste Ăberschläge: The Smiler â 14 Inversionen â Alton Towers, Staffordshire, GroĂbritannien (2013)cite-ref-26[26]
⢠Eejanaika (jap. ăăăăăŞăă) â Fuji-Q Highland, Fujiyoshida, Japan (2006) besitzt 14 Inversionen, allerdings werden die meisten Ăberschläge bei diesem 4th Dimension Coaster durch Drehung der Sitze erzeugt. âEchteâ Inversionen der Schiene hat die Bahn nur zwei.
⢠Meiste Ăberschläge in Europa: The Smiler â 14 Inversionen â Alton Towers, Staffordshire, GroĂbritannien (2013)
⢠Breiteste Wagen: Griffon 10 Sitze nebeneinander â Busch Gardens Europe, Williamsburg, Virginia, USA (2007)
⢠HĂśchster Kettenlift: Fury 325 99 m â Carowinds, Charlotte (North Carolina), North Carolina, USA (2015)
Holzachterbahnen
Ălteste Achterbahnen
Die älteste in Betrieb befindliche Achterbahn ist die Side-Friction-Holzachterbahn Leap The Dips aus dem Jahre 1902 im Lakemont Park in Altoona, Pennsylvania/USA.cite-ref-27[27] Als älteste noch betriebene Stahlachterbahn gilt die 1930 gebaute Rodelbaan im niederländischen Freizeitpark De Waarbeek.
Ausdauerrekorde
Neben den Rekorden der Bahnen gibt es auch regelmäĂig Versuche, Ausdauerrekorde im Achterbahnfahren aufzustellen. Während die Rekordversuche frĂźher teilweise nur zu ParkĂśffnungszeiten durchgefĂźhrt wurden, werden sie heute rund um die Uhr durchgefĂźhrt und nur von genau festgelegten kurzen Pausen unterbrochen.
Insbesondere der US-Amerikaner Richard Rodriguez ist fĂźr seine vielen Rekordfahrten bekannt, die teilweise auch von Ărzten und Wissenschaftlern erforscht wurden. Er ist auch langjähriger Halter des Guinness-Rekords, der ihm allerdings von August 2006 bis August 2007 vom Deutschen Stefan Seemann zwischenzeitlich abgenommen wurde. Der aktuelle Rekord, aufgestellt von Rodriguez im August 2007, beträgt 9,5 Tage auf Expedition GeForce im Plopsaland Deutschland.cite-ref-28[28]
Hersteller
Die Liste zeigt eine unvollständige Auswahl bekannter Achterbahnhersteller.
⢠ABC-Rides
⢠Arrow (jetzt Teil von S&S als S&S-Arrow)
⢠ART Engineering
⢠BHS
⢠Carl Miler
⢠Charlie Dinn / Dinn Corporation
⢠Custom Coasters International (CCI)
⢠Fabbri
⢠FELDrides
⢠Giovanola (bis 2004)
⢠Great Coasters International (GCI)
⢠Herschell (1970 von Chance Rides gekauft)
⢠Ingenieur-Holzbau Cordes
⢠Intamin
⢠L&T Systems
⢠Mack Rides
⢠Maurer AG
⢠PAX Company
⢠Pinfari
⢠Premier Rides
⢠Preston & Barbieri
⢠Reverchon
⢠SBF Visa
⢠S&S Power
⢠Schwarzkopf GmbH
⢠Togo
⢠Vekoma
⢠William Cobb
⢠Wisdom Rides
⢠Zamperla Rides
Coaster Count
Unter einigen Achterbahnfans ist es sehr beliebt, die bereits gefahrenen Achterbahnen zu zählen und die Anzahl untereinander zu vergleichen. Um dies zu vereinfachen, sind international verschiedene Internetseiten entstanden, die das Zählen und das Vergleichen des Counts vereinfachen. Dazu sind die Achterbahnen anhand verschiedener Kriterien in einer Liste geordnet, zum Beispiel nach Land und Freizeitpark oder transportabel/stationär. Es kann angekreuzt werden, was gefahren wurde. Die Ergebnisse lassen sich dann in einer Rangliste miteinander vergleichen. Als Referenz fßr die Listen dient in der Regel die von Duane Marden betriebene Roller coaster Database, die alle weltweit bekannten stationären beziehungsweise in Freizeitparks aufgebauten Achterbahnen inklusive technischer Daten listet. Fßr die transportablen Bahnen auf der Reise existiert kein derartiges internationales Verzeichnis, hier fßhren die Seiten meist eigene Datenbanken. In der Fanszene wird stets darßber gestritten, was beim Zählen als Achterbahn gezählt werden darf und was nicht. Umstritten sind dabei vor allem die Powered Coaster, Wasserachterbahnen, Butterflys und Alpine Coaster.
Einfluss auf die Alltagskultur
Achterbahn oder Achterbahnfahrt hat sich zur Metapher fĂźr ein bewegtes Auf-und-Ab, beziehungsweise jederlei starke Bewegung entwickelt.cite-ref-cartmell-3-6[3] Besonders häufig erscheinen die Worte dabei in Zusammenhang mit GefĂźhlen und dem Verlauf des Lebens. Vor allem als Bestandteil von Buch-, Lied- oder Musikalbentiteln ist die Verwendung sehr beliebt. Eine Suche nach BĂźchern, in deren Titel das Wort Achterbahn vorkommt, liefert bei Onlinebuchhandlungen mehrere hundert Ergebnisse, die wenigsten gefundenen BĂźcher beschäftigen sich dabei tatsächlich mit Achterbahnen. Bekannt geworden ist auch der Ausspruch aus den Werner-Comics und Filmen â...sonst is hier gleich Achterbahn!â als Warnung vor heraufbeschworenem Ărger. Auch der Verlag von Comic-Zeichner RĂśtger Feldmann und Jens Nieswand, in dem unter anderem die Werner-Comics erschienen, hieĂ Achterbahn.
Beispiele
⢠Bßcher:
⢠Elisabeth Buchner: Wenn KĂśrper und GefĂźhle Achterbahn spielen âŚ, Kleinsendelbach FVB, 2007, ISBN 978-3-934246-03-4
⢠Frido Mann: Achterbahn: Ein Lebensweg, Rowohlt-Taschenbuch-Verl. 2009, ISBN 978-3-499-62392-9
⢠Thomas Bock: Achterbahn der Gefßhle. Mit Manie und Depression leben lernen, Psychiatrie-Verlag, 2005, ISBN 978-3-88414-373-5
⢠Claudia Hammond: Emotional Rollercoaster: A Journey Through the Science of Feelings, Harper Perennial, London, 2006, ISBN 978-0-00-716467-7
⢠Musik:
⢠The Invincible Spirit: The Rollercoaster Revolution, Album, 1990
⢠Wolfgang Petry: Achterbahn, Album u. a. mit Lied Du machst aus mir âne Achterbahn, 2001
⢠Mary Roos: Achterbahn, Album u. a. mit Lied Wir Fahr'n Achterbahn, 2003
⢠Ronan Keating: Life Is a Rollercoaster, Lied 2000 â erreichte in mehreren Ländern Platz eins der Musikcharts
In Film und Fernsehen werden Achterbahnen oft als Spannungselement eingesetzt.cite-ref-film-29-0[29] Teilweise spielen die Bahnen sogar eine bedeutende Rolle, beispielsweise drohen im Thriller Achterbahn und im Tatort Der Tod fährt Achterbahncite-ref-30[30] Erpresser damit Achterbahnen zu sabotieren.
Neben Spielzeugen die direkt eine Achterbahn nachbilden, wie Kugelbahnen und aufziehbare Bahnen, wurde die Achterbahn auch in Brettspielen wie Das Nilpferd in der Achterbahn (Bertram Kaes, Ravensburger, 1988)cite-ref-32[32] thematisiert. Weiterhin werden oder wurden von verschiedenen Firmen Modellbausätze fĂźr mehr oder weniger realistische Achterbahnmodelle angeboten. Als Beispiele sind hier Fallercite-ref-33[33] und Coasterdynamixcite-ref-34[34] mit eher realistischen Modellen und das Konstruktionssystem KâNexcite-ref-35[35] mit fantastischen BaumĂśglichkeiten zu nennen.
Im Physikunterricht werden Achterbahnen gern genutzt um Prinzipien der Energieumwandlung zu verdeutlichen.cite-ref-36[36] Selbst Albert Einstein nutzte in seinem Buch The Evolution of Physics eine Achterbahn, genauer eine Switchback Railway, als Anschauungsobjekt.cite-ref-37[37]
Umsetzung in Videospielen
Es gibt verschiedene Videospiele, die als Haupt- oder Teilaufgabe den Bau von Achterbahnen haben. Die bekanntesten sind die Serien RollerCoaster Tycoon (vier Spiele und diverse Add-ons) und Theme Park (ebenfalls drei Spiele), bei denen der Achterbahnbau in der Regel allerdings nur Teilaufgabe des Managements eines Freizeitparks ist. Teilweise gibt es aber die MĂśglichkeit, einen reinen Achterbahnmodus zu nutzen. Bei diesen Spielen steht weniger der Realismus als einfache Bauweise im Vordergrund.
In eine andere Richtung zielt NoLimits Rollercoaster, bei dem es einen vereinfachten CAD-ähnlichen Editor gibt, in dem man die Bahnen detailliert entwerfen kann, die man später im Simulationsmodus gerendert fahren kann. Aufgrund des hohen Realismus erzielt man nicht so schnell gute Ergebnisse, allerdings wird das Programm aus dem gleichen Grund von verschiedenen Achterbahnherstellern als Präsentationssoftware fßr ihre neuen Bahnen genutzt.
Im Jahr 2016 erschien von Frontier das Spiel Planet Coaster. Acht Jahre später im Jahr 2024 verÜffentlichte Frontier den Nachfolger Planet Coaster 2.
Medizinische Aspekte
2008 stellten US-amerikanische Forscher anhand eines Silikonmodells fest, dass das Fahren mit einer Achterbahn in einigen Fällen zum Abgang von unterschiedlich groĂen Nierensteinen fĂźhrte. FĂźr die Erfolgsrate spielte die GrĂśĂe der Steine keine Rolle, wohl aber der Sitzplatz innerhalb der Wagenreihung. So betrug die Abgangsrate im vordersten Wagen 16,7 Prozent und im letzten der fĂźnf Wagen 63,9 Prozent. Die Erfolgsquote unterschied sich zudem, je nachdem ob es sich um einen oberen oder einen unteren Nierenkelchstein handelte. Weshalb die Steine beim Achterbahnfahren abgingen, konnte bei den Versuchen nicht herausgefunden werden. Die Versuche wurden durchgefĂźhrt, nachdem einige Patienten berichtet hatten, nach einer Achterbahnfahrt Steine ausgeschieden zu haben. Die Versuche fanden bei zweieinhalbminĂźtigen Fahrten ohne Looping statt.cite-ref-38[38] 2018 erhielten die Wissenschaftler fĂźr den Versuch den Ig-Nobelpreis.cite-ref-39[39]cite-ref-40[40]
Gastronomie
Es gibt Event-Restaurants, bei denen die Speisen von der Kßche aus ßber eine Modellachterbahn an die Essplätze geliefert werden.cite-ref-41[41]
Siehe auch
Wikipedia: WikiProjekt VergnĂźgungsparks und Fahrgeschäfte â Wikipedia-interne Fachredaktion zum Thema VergnĂźgungsparks und Fahrgeschäfte
⢠Kategorie:Achterbahnhersteller
Technisch ähnlich:
⢠Waldachterbahn â gebremst entlang einem abgehängten Stahlrohr
Filme
⢠Speed Machines, Discovery Channel, 1997
⢠Faszination Achterbahn, ZDF-Dokumentation von Rosi Bundz, 2021
Literatur
⢠Klaus Schßtzmannsky: Roller Coaster. Der Achterbahn-Designer Werner Stengel. Kehrer, Heidelberg 2001, ISBN 3-933257-39-5.
⢠Frank Lanfer: 100 Jahre Achterbahn. Anlässlich der Ausstellung â700 Jahre Stoppelmarkt â 100 Jahre Achterbahn.â Gemi, Reichertshausen 1998, ISBN 3-9803977-7-7.
⢠Florian Dering: Volksbelustigungen. Eine bildreiche Kulturgeschichte von den Fahr-, Belustigungs- und Geschicklichkeitsgeschäften der Schausteller vom achtzehnten Jahrhundert bis zur Gegenwart. Greno, NÜrdlingen 1986, ISBN 3-89190-005-8.
⢠Sacha-Roger Szabo: Rausch und Rummel. Attraktionen auf Jahrmärkten und in Vergnßgungsparks. Eine soziologische Kulturgeschichte. Transcript, Bielefeld 2006, ISBN 3-89942-566-9.
⢠David Bennett: Roller Coaster. Wooden and Steel Coasters, Twisters, and Corkscrews. Quintet Publishing Limited, London 1998, ISBN 0-7858-0885-X.
Weblinks
Commons
: Achterbahn
â Album mit Bildern und Videos
Wiktionary: Achterbahn
â Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
⢠Literatur von und ßber Achterbahn im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Coastersandmore.de â Achterbahnseite mit Fokus auf die Technik der Anlagen
⢠Roller Coaster Database â Achterbahn-Datenbank
⢠Eine deutsche Coaster Count Seite
Einzelnachweise
cite-note-us310966-11. â Patent US310966A: Roller Coasting Structure. Angemeldet am 3. April 1884, verĂśffentlicht am 20. Januar 1885, Erfinder: La Marcus A. Thompson.â
cite-note-bennett-22. â David Bennett: Roller Coaster: Wooden and Steel Coasters, Twisters and Corkscrews Edison, Chartwell Books, New Jersey 1998, ISBN 0-7858-0885-X.
cite-note-cartmell-33. â Robert Cartmell: The Incredible Scream Machine: A History of the Roller Coaster Bowling Green State University Popular Press, 1987, ISBN 0-87972-341-6
cite-note-44. â Meyers Konversations-Lexikon, 1888. https://www.elexikon.ch/1888_bild/14_0105#Bild_1888
cite-note-55. â Belehrungs- und Unterhaltungsblatt fĂźr den Landmann und kleinen Gewerbsmann BĂśhmens, Band 3, Haase SĂśhne, 1840. https://books.google.de/books?id=zntfAAAAcAAJ&pg=PA85&lpg=PA85&dq=rutschberge&source=bl&ots=FNlTjWITl_&sig=AHZWQz6yRJPQrtqvIP9CVm-MvjI&hl=de&sa=X&ved=0CDkQ6AEwBWoVChMIo-yx9JraxwIVCroaCh3LiAYT#v=onepage&q=rutschberge&f=false
cite-note-66. â http://themenpark.de/lexikon/listing/achterbahn
cite-note-77. â Switchback Railroad History â Switchback Gravity Railroad Foundation, Inc. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 18. Februar 2008; abgerufen am 8. Februar 2013.
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cite-note-1010. â Patent US1070208A: Pleasure-Railway. Angemeldet am 21. Februar 1913, verĂśffentlicht am 12. August 1913, Anmelder: L. A. Thompson Scenic Railway Company, Erfinder: La Marcus Thompson.â
cite-note-1111. â brand eins, Heft 09, September 2006.
cite-note-1212. â Florian Dering: Volksbelustigungen: eine bildreiche Kulturgeschichte von den Fahr-, Belustigungs- und Geschicklichkeitsgeschäften der Schausteller vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Greno, NĂśrdlingen 1986, ISBN 978-3-89190-005-5.
cite-note-schaukelburschen-1313. â Carmen Finkenzeller, Angelika Dreyer: Auf geht's, auf d'Wiesn! : ein Spaziergang Ăźber das Oktoberfest, Allitera Verlag, MĂźnchen 2010, ISBN 978-3-86906-101-6.
cite-note-1414. â Patent US1319888A: Pleasure-Railway Structure. Angemeldet am 24. Juli 1919, verĂśffentlicht am 28. Oktober 1919, Erfinder: John A. Miller.â
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cite-note-2828. â MV: Long Live the King! In: Parkscout. 9. August 2007, abgerufen am 10. August 2007.
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cite-note-3131. â Barclaycard Rollercoaster TV Advert bei YouTube. Abgerufen am 26. April 2013.
cite-note-3232. â Das Nilpferd in der Achterbahn bei Spieletest.at. Abgerufen am 26. April 2013.
cite-note-3333. â Achterbahn aus dem H0-Kirmes-Programm von Faller. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 18. Juni 2013; abgerufen am 26. April 2013.
cite-note-3434. â Webseite der Firma Coasterdynamix. Abgerufen am 26. April 2013.
cite-note-3535. â K'Nex Thrillrides auf der Internetseite der Firma K'Nex. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 27. April 2013; abgerufen am 26. April 2013.
cite-note-3636. â Achterbahn im Physikunterricht â Lehrerblog von Martin Kurz. Abgerufen am 26. April 2013. â Beispiel fĂźr den Einsatz an Schulen.
cite-note-3737. â Albert Einstein & Leopold Infeld: The Evolution of Physics, Cambridge University Press, 1938, Deutsch: Die Evolution der Physik, ISBN 3-499-19921-1.
cite-note-3838. â Ărzte Zeitung: Wunderwaffe: Achterbahnfahren schĂźttelt Nierensteine ab. Abgerufen am 8. Oktober 2018.
cite-note-3939. â Ig-Nobelpreis: Zwischen Nierensteinen auf der Achterbahn und FruchtfliegenschnĂźffeln. In: Zeit Online. (zeit.de [abgerufen am 8. Oktober 2018]).
cite-note-4040. â tagesschau.de: Schlusslicht: Ig-Nobelpreis fĂźr Nierensteine in der Achterbahn. Abgerufen am 8. Oktober 2018 (deutsch).
cite-note-4141. â Achterbahn-Restaurant SCHWERELOS. BĂźrgschaftsgemeinschaft Hamburg, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 20. August 2019; abgerufen am 20. August 2019.